Ein Beispiel für die Messer Anlagentechnologie ist die Laserschneidmaschine ELEMENT L. Ausgestattet mit dem speziell für den Laserprozess entwickelten Fasenschneidkopf Bevel-U fertigt sie präzise und wiederholgenaue Fasenteile mit Winkeln von bis zu ±50°. Der Fasenwinkel kann während des Schneidprozesses stufenlos eingestellt werden, sodass sich unterschiedliche Kantenformen für nachfolgende Schweißprozesse realisieren lassen. Die robuste Maschinenplattform ist auf die wirtschaftliche Bearbeitung auch großer Bleche ausgelegt und bietet zahlreiche flexible Konfigurationsmöglichkeiten. Zusätzlich können weitere Bearbeitungsschritte wie Bohren oder Markieren direkt in den Prozess integriert werden. Hohe Sicherheitsstandards gewährleisten einen zuverlässigen Schutz der Mitarbeiter.
Eine wichtige Voraussetzung für effiziente Produktionsabläufe ist zudem ein optimaler Materialfluss. Messer Cutting Systems bietet hierfür flexible Handling- und Sortiersysteme, die sich an unterschiedliche Standard- und Sonderbleche sowie an individuelle Kundenanforderungen anpassen lassen. Ein Beispiel ist das ICSORT-System, mit dem sich Be-, Entlade- und Sortierprozesse automatisieren lassen. Dadurch steigen Maschinenlaufzeiten und Produktionsleistung, während Sortierprozesse auch außerhalb der eigentlichen Produktionszeiten erfolgen können. Gleichzeitig tragen automatisierte Lösungen dazu bei, dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Für die digitale Vernetzung der Fertigung sorgt die modulare Softwarelösung OmniFab. Sie verbindet Maschinen, Automationssysteme und ERP-Strukturen zu einer durchgängigen digitalen Prozesskette. Auftrags- und Produktionsdaten werden transparent abgebildet und lassen sich rückverfolgen.
Autor: Abraham Balendran, Head of Product Management Messer Cutting Systems


